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Die Geschichte von Celerina ganz kurz gefasst Die Gemeinde Celerina/Schlarigna führt einen Doppelnamen. Im Verlaufe der Geschichte hat sich dieser Namen aus verschiedenen Schreibweisen eingebürgert. Er wurde im Jahre 1949 offiziell in der heutigen Schreibweise eingeführt.
Aussprache: "Zelerina" "Schlarinnia"
Celerina/Schlarigna ist in den so genannten "Gamertinger-Verträgen" im Jahre 1139 ein erstes Mal schriftlich erwähnt. Mit diesen Verträgen besiegelte der Bischof von Chur den Kauf von verschiedenen Gütern im Oberengadin von den Grafen von Gamertingen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Gemeinde ein Bauerndorf. Dies änderte sich mit dem Aufkommen des Tourismus im Oberengadin. Heute ist Celerina/Schlarigna ein bekannter Tourismusort mit dem grossen Skigebiet der Celeriner Bergbahnen CBB auf Marguns, dem Stazerwald (God da Staz) als Naherholungsgebiet sowie dem weltberühmten Olympia-Bobrun und der Skeletonbahn, welche beide von St. Moritz nach Celerina führen.
Das Wahrzeichen von Celerina ist die Kirche San Gian auf dem markanten Felsrücken, welcher aus der Ebene Champagnatscha aufsteigt. Die Kirche mit dem kleinen romanischen und dem grossen gotischen Turm ist in der Geschichte am 21. Oktober 1230 zum ersten Male erwähnt. Sie steht auf den Überresten einer Vorgängerkirche und ist heute ein Monument von nationaler Bedeutung.
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