Diese Seite empfehlenE-MailFacebookTwitter

Förderangebote

Integrative Förderung (IF)

Integrative Förderung als Prävention (IF P)
Sie kommt allen Kindern einer Abteilung/Klasse des Kindergartens oder der Schule rasch und unmittelbar zugute, welche einen vorübergehenden Förderbedarf beim Lernen oder Verhalten aufweisen.

Integrative Förderung ohne Lernzielanpassung (IF oL)
Sie ist bei länger andauerndem Förderbedarf, namentlich bei Lese- und Rechtschreibschwächen (Legasthenie), bei Rechenschwäche (Dyskalkulie) oder Verhaltensschwierigkeiten vorgesehen. Es erfolgt keine Lernzielanpassung.

Integrative Förderung mit Lernzielanpassung (IF mL)
Sie unterstützt Schüler und Schülerinnen mit einer komplexen Lernstörung und/oder gravierenden Verhaltensschwierigkeiten, welche eine Anpassung der Lernziele benötigen.

Sonderschulung
Sie umfasst die Förderung und Schulung von Kindern, die dem Unterricht trotz der obengenannten Massnahmen mittel- und langfristig nicht zu folgen vermögen.

Begabtenförderung
Sie fördert Schüler und Schülerinnen, welche über überdurchschnittliche Fähigkeiten, Kreativität und Motivation verfügen. Diese Fördergruppe ist regional in St. Moritz organisiert und umfasst einen halben Schultag pro Woche.

Begabungsförderung
Alle Kinder unserer Schule verfügen über Begabungen, die es zu entwickeln gilt. Dazu werden für die Schule als Ganzes, für Klassen oder für Gruppen von Schülern und Schülerinnen unterschiedlichste Angebote geschaffen: Projektwochen, Ressourcenzimmer, Freie Tätigkeit, Compacting, Workshops,…

Logopädie
In der Logopädie werden Kinder im Kindergarten- und Schulalter behandelt, die eine Sprach-, Stimm – oder Hörstörung aufweisen und deshalb in ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt sind.

Psychomotorik-Therapie
In der Psychomotorik-Therapie werden Kindergarten- und Schulkinder behandelt, die psychomotorisch auffällig sind. Aufgaben sind: Förderung einer positiven Körperempfindung, Wahrnehmungsentwicklung und Stärkung des Selbstvertrauens.

Förderunterricht für Fremdsprachige (Assimilation)

Diese Förderungsform soll die sofortige Einschulung in die Regelklasse oder in den Kindergarten unterstützen. Die Kinder sind deshalb von Anfang an vollumfänglich im Unterricht der Regelklasse oder des Kindergartens integriert, werden daneben aber in der Unterrichtssprache (Deutsch und/oder Romanisch) von der Lehrperson für fremdsprachige Kinder, Frau Claudia Simonelli, speziell gefördert.

Der Förderunterricht für Fremdsprachige findet in der Regel während der ordentlichen Unterrichtszeit statt. Der Umfang dieses Förderunterrichtes bemisst sich nach den Fähigkeiten der Kinder und den Möglichkeiten der Schule oder des Kindergartens und ist idealerweise in der Einstiegsphase intensiv. In der Schule bedeutet dies wenn möglich zwischen 5 und 10 Lektionen pro Woche, im Kindergarten zwei Lektionen pro Woche. Je nach Intensität des Unterrichtes kann die Anzahl Stunden nach rund 6 Monaten schrittweise reduziert werden.

In der Regel sollte es möglich sein, die Förderung in den Unterrichtssprachen spätestens im zweiten Unterrichtsjahr abzuschliessen. Massgebend ist, dass die Kinder sich verständigen, ihre Gedanken ausdrücken und dem Unterricht folgen können. Über die Dauer und den Abbruch des Förderunterrichtes entscheidet der Schulrat in Absprache mit den Lehrpersonen.