1. Die Wasserlandschaft der Champagnatscha weist mit den Relikten von Altläufen des früheren Flazdeltas eine besondere Gestalt auf.
Einer dieser Altarme wurde bei der Revitalisierung des Flaz vegl reaktiviert (erkennbar am zufliessenden weissen Gletscherwasser im Bild). Der Wasserstand in den Altarmen schwankt mit dem des Inn. Das dadurch entstandene wechselfeuchte Habitat behagt besonders dem hier vorkommenden, seltenen und stark gefährdeten SumpfHahnenfuss (Ranunculus reptans).
2. Zwei der Altarme wurden mit einem neuangelegten Seitengerinne des Inn verbunden, wodurch zusätzliche wertvolle Uferlinien und Jungfischhabitate entstanden sind.
3. Als Ersatzmassnahme für das KW Islas der St. Moritz Energie wurde ein zusätzliches Stillgewässer angelegt. Dieses dient der Förderung von Amphibien und erweitert das Gebiet um die Mündung des Flaz vegl. Um das Eindringen von Fischen zu verhindern, erfolgt die Wasserspeisung des Biotops nicht oberflächlich, sondern über eine Sickerpackung aus dem Inn.
4. Entlang der Via Maistra verlagerte man den Inn nach rechts und erneuerte bzw. verstärkte den Erosionsschutz. Gleichzeitig gestaltete man das Ufer naturnah. Dank dieser Vorschüttung liess sich zusätzlich ein velofreier Fussweg anlegen, wodurch der Langsamverkehr entflechtet wurde.






